© Nicole Naeven

Satzung der Karnevalsgesellschaft Rot-Schwarz-Endenich e.V.

§ 1

Der Verein trägt de Namen: Karnevalsgesellschaft  Rot-Schwarz-Endenich e.V. 2002 und hat seinen Sitz in Bonn-Endenich.  Der Verein ist am 16.02.2002 gegründet worden und soll nun mehr in das  Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn eingetragen werden. Das  Geschäftsjahr läuft vom 01.Januar bis 31.Dezember.

§ 2

Der  Verein verfolgt unmittelbar und ausschließlich den Zweck  der Pflege und  Förderung des heimatlichen Karnevals brauch. Der  Vereinszweck wird auch  mit der an und der Durchführung von  Karnevalszügen im Interesse der  Öffentlichkeit gefördert. Erklärtes  Ziel ist es, bei Förderung und  Unterstützung der Heimatpflege im  regionalen Bereich beizutragen, sowie  im Interesse eine ständige  Kontaktpflege zu andren karnevalistischen  Gesellschaften, Vereinen und  Organisationen herbeizuführen. Der Verein  verfolgt ausschließlich und  unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne  des Abschnittes  steuerbegünstigte Zweck der Abgabenordnung in der  jeweils gültigen  Fassung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt  nicht in erster  Linie wirtschaftliche Zwecke. Der Verein ist politisch  und  konfessionell neutral. Die Mittel des Vereins dürfen nur für   satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Vereinsmitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es dürfen auch keine Personen   durch Ausgabe, die dem Zweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig   hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3

Der Verein hat aktive, inaktive und Ehrenmitglieder.  Vollmitglied kann jeder sein, der das 16. Lebensjahr vollendet hat, im  Besitz der bürgerlichen  Ehrenrechte ist und die Gewähr bietet, diese  Satzung zu achten. Kinder  werden durch Antrag der Eltern Mitglied. Die  Aufnahme als Mitglied  erfolgt auf den schriftlichen Antrag an den  Vorstand oder Mitglieder. Personen, die sich in besonderem Maße um die  belange des Vereins  verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des  Vorstandes und  Beschluss durch die Mitgliederversammlung zu  Ehrenmitgliedern ernannt  werden. Die Mitgliedschaft endet durch  Kündigung bzw. Ausschluss durch  Tod. Die Session ist der Zeitraum vom  11.11. eines jeden Jahres, bis  einschließlich Aschermittwoch des  Folgejahres. Die Kündigung ist nur zum Ende eines Quartals möglich. Sie  erfolgt durch schriftliche Mitteilung  an den Vorstand und muss  mindestens vier Wochen vor ende des Quartals  eingehen. Verspätet  eingehende Kündigungen gelten als Kündigung zum  darauf folgenden  Quartalsende. Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt  durch Beschluss  des Vorstandes (§7a-f) mit 2/3 Mehrheit. Ausschlussgrund ist, wenn ein  Mitglied trotz schriftlicher Mahnung mit seinen  Zahlungsverpflichtungen mehr als 12 Monate im Verzug ist. Der Beitrag  ist eine Bringschuld.  Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zu einer Stellungnahme  zu geben Bei Streitigkeiten innerhalb des Vereins  wird jeweils ein  Schiedsgericht aus drei Mitgliedern gebildet um den  Streit zu  schlichten. Für evtl. Rechtsstreitigkeiten, welche die  Gesellschaft  betreffen, wird das BGB herangezogen; der Gerichtsstand ist Bonn.

§ 4

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung als Oberstes Organ und der Vorstand.

§ 5

Eine  Ordentliche Mitgliederversammlung muss frühestens drei  Wochen und  spätestens acht Wochen nach einer jeden Session Einberufen  werden. Einer  Außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf verlangen  von mindestens  10% der Mitglieder, 50% des Vorstandes, des amtierenden  Sitzungspräsidenten oder des 1. Vorsitzenden einzuberufen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig wenn sie Satzungsgemäß  einberufen wurde. Die Mitgliederversammlung wird unter Angabe der   Tagesordnung mit einer Ladungsfrist von einer Woche durch einfachen  Brief einberufen. Die Mitgliederversammlung nimmt den Geschäfts- und Kassenprüfbericht entgegen und entscheidet über alle Belange innerhalb  des Lebens des Vereins, insofern sie nicht innerhalb der laufenden Geschäfte vom Vorstand zu lösen sind. Aus den reihen der aktiven Mitglieder wird der Sitzungspräsident gewählt. Dem Sitzungspräsidenten,  der jährlich neu gewählt werden kann, obliegt die Leitung der  jährlichen Sitzungen und die Führung des Elferrates. Der Sitzungspräsident hat jeweils im Rahmen seiner Aufgaben Platz und  Stimme im geschäftsführenden Vorstand. Die Mitgliederversammlung wählt  für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand  angehören dürfen. Die Kassenprüfung ist mindestens einmal jährlich  durchzuführen.  Über die Prüfung zum Ende des Geschäftsjahres ist in der Jahreshauptversammlung Bericht zu erstatten.

§ 6

Über jede Versammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die von Mindestens zwei Vorstandsmitgliedern zu Unterzeichnen ist. Das  Protokoll der Jahreshauptversammlung ist jedem Vollmitglied zu  Übergeben.

§ 7

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei  Jahren mit einfacher Mehrheit gewählt. Der Vorstand besteht  aus dem:

  • 1. Vorsitzender
  • 2. Vorsitzender
  • Geschäftsführer und Literaten
  • Schriftführer und Pressewart
  • 1. Schatzmeister
  • 2. Schatzmeister
  • Den beiden Beisitzern.
  • Dem Geschäftsführenden Vorstand gehören die unter a, c, und  e  aufgeführten Personen an, dies ist der Vorstand im Sinne des §26  BGB; je einer von ihnen ist zur Vertretung berechtigt. Dem Erweiterten  Vorstand gehören die einzelnen Gruppenleiter an. 

§ 8

Der 1. bzw. 2. Vorsitzende  leitet die im Einvernehmen mit dem Vorstand  vorbereitete  Mitgliederversammlung sowie die Vorstandssitzung und beruft diese ein.  Der Verein wird vom 1. Vorsitzenden und dem amtierenden   Sitzungspräsidenten gesellschaftlich repräsentiert.

§ 9

Der Verein unterhält Tanzcorps. Die Tanzcorps werden von mindestens zwei  Leitern pro Gruppe geführt.  Die Vereinsfarben Rot-Schwarz sind in die  Uniform einzuarbeiten.  Grundänderungen der Uniformen bedürfen einer  Zustimmung von mindestens  2/3 Mehrheit der Mitglieder. Vorstandsmitglieder, Gruppenleiter und  Betreuer haben die Vereinsuniform bei öffentlichen Veranstaltungen des  Vereins zu tragen.

§ 10

Der  Verein erhebt von seinen  Mitgliedern einen Jahresbeitrag, der dessen  Höhe von der  Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Der Beitrag kann  viertel-,  halb- oder ganzjährig entrichtet werden. Mit ende des  Geschäftsjahres  ist der gesamte Beitrag des abgelaufenen Geschäftsjahres fällig. Der  Beitrag kann in besonderen Fällen auf Beschluss des Vorstandes ganz oder teilweise gestundet werden. Der Beitrag ist eine Bringschuld.

§ 11

Das  Vereinsvermögen darf nur  für die Satzungsgemäßen  Zwecke des Vereins verwendet werden. Im falle  der Auflösung des Vereins ist das Vereinsvermögen  der Stiftung  Sterntaler e.V. Endenich zuzuführen, die es unmittelbar und  ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu  verwenden hat.

§ 12

Satzungsänderungen bedürfen  einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen auf einer   Mitgliederversammlung des Vereins. Sie Müssen in der Einladung zur   Mitgliederversammlung ihrem Inhalt nach bekannt gemacht werden.

§ 13

Der Verein erstrebt eine gute  Zusammenarbeit mit Vereinen gleicher  Zielstrebung. Der Verein delegiert in den Ortsausschuss- Endenich  Mitglieder und arbeitet und arbeitet  mit den darin zusammengeschlossenen Vereinen eng zusammen.

§ 14

Die  Auflösung des Vereins ist  nur mit Mehrheit einer zu diesem Zweck  einberufenen  Mitgliederversammlung, bei der mindestens 2/3 der  Mitglieder anwesend  sein müssen, möglich. Andernfalls ist innerhalb von 14 Tagen neu  einzuladen. Diese Mitgliederversammlung ist dann in jedem Fall  Beschluss fähig. Die Mitgliederversammlung wählt denjenigen, der die  Liquidation durchführt.

§ 15

Die Satzung tritt mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister bzw. Änderung in Kraft.